Magenkrebs, medizinisch als Magenkarzinom bezeichnet, ist eine vergleichsweise seltenere, aber weiterhin klinisch relevante Krebserkrankung. In Deutschland werden jährlich etwa 9.500 Neuerkrankungen bei Männern und 6.000 bei Frauen diagnostiziert. Das Erkrankungsalter liegt mit durchschnittlich 71 Jahren bei Männern und 76 Jahren bei Frauen über dem Durchschnitt anderer Krebserkrankungen.
Ein wesentliches Merkmal von Magenkrebs ist, dass Frühstadien meist symptomlos verlaufen. Daher wird die Erkrankung häufig erst in einem lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Stadium entdeckt, was die Therapie anspruchsvoller macht.
Die onkologische Rehabilitation nach Magenkrebs ist ein wesentlicher Bestandteil der ganzheitlichen Behandlung. Sowohl die Erkrankung selbst als auch operative Eingriffe am Magen, Chemotherapie oder Bestrahlung können zu erheblichen körperlichen und seelischen Belastungen führen. In der Habichtswald Reha-Klinik bieten wir ein interdisziplinäres, ganzheitliches Behandlungskonzept zur Stabilisierung, Regeneration und nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität.
Schwerpunkte unserer Rehabilitation bei Magenkrebs:
Ziel der Rehabilitation ist es, Patientinnen und Patienten nach Magenkrebs auf ihrem Weg zurück zu einem möglichst selbstbestimmten Alltag zu begleiten und körperliche sowie seelische Ressourcen gezielt zu stärken.
Aufnahme
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Aufnahme und Kostenübernahme für Ihren Aufenthalt in der Habichtswald Reha-Klinik in Kassel.
Ansprechpartner

Sie haben Fragen zum Krankheitsbild oder den anderen Behandlungsschwerpunkten in unserer Rehaklinik? Unser Serviceteam ist sehr gern für Sie da.
Tel.: 0561 / 3108 - 700
E-Mail: info@habichtswald-reha-klinik.de

Der Magen spielt eine zentrale Rolle bei der Speicherung, Zerkleinerung und Vorverdauung der Nahrung. Zudem produziert er Magensäure und Faktoren, die für die Aufnahme von Vitamin B12 notwendig sind. Ein Magenkarzinom oder dessen Behandlung kann diese Funktionen erheblich beeinträchtigen – mit Folgen für Ernährung, Gewicht, Stoffwechsel und Lebensqualität.
Frühe Tumorstadien verursachen in der Regel keine Beschwerden. Typische Symptome bei Magenkrebs treten häufig erst später auf und sind oft unspezifisch:
Bei fortgeschrittener Erkrankung können zusätzlich Symptome metastatisch betroffener Organe auftreten, etwa Leberkapselschmerzen, Darmverschluss oder Hautveränderungen.
Die Entstehung von Magenkrebs ist multifaktoriell. Zu den wichtigsten bekannten Risikofaktoren zählen:
Ein allgemeines Screening auf Magenkrebs ist in Deutschland keine Routine. Präventive Maßnahmen umfassen:
Eine frühzeitige endoskopische Abklärung bei anhaltenden Beschwerden ist entscheidend.
Zur Sicherung der Diagnose und Stadieneinteilung kommen folgende Verfahren zum Einsatz:
Unser ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt Körper, Geist und Seele. Ergänzend kommen unterstützende Verfahren aus Psychoonkologie, Massage und Bewegungstherapie zum Einsatz. Ziel ist die Wiederherstellung von Leistungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Auch bei fortgeschrittener Erkrankung stehen Symptomlinderung, Aufklärung und Würde im Mittelpunkt unserer Arbeit.
